Italienischen Wein kaufen: alles, was du wissen musst
Italien macht seit mehr als zweitausend Jahren Wein, und fast jede Region hat ihre eigenen Rebsorten und ihren eigenen Stil. Von den verschneiten Alpen im Norden bis zu den sonnigen Inseln im Süden: Nirgendwo ist die Vielfalt so groß. Bei ONWINE kaufst du italienischen Wein direkt bei den Familienweingütern, die ihn machen. Kein Importeur, kein Zwischenhandel. So weißt du genau, woher dein Wein kommt und wer ihn gemacht hat, und der Winzer bekommt einen fairen Preis.
Auf dieser Seite findest du alle Weine aus Italien, die es bei ONWINE gibt, von einem frischen Pinot Grigio für jeden Tag bis zu einem Barolo für einen besonderen Moment. Unten liest du, wie du den italienischen Wein findest, der zu dir passt.
Italienische Weinarten: rot, weiß, rosé und prickelnd
Italienischer Rotwein ist die bekannteste Seite des Landes. Denk an Barolo und Barbaresco aus dem Piemont, Chianti aus der Toskana, Amarone aus Venetien und Primitivo aus Apulien. Alle italienischen Rotweine ansehen.
Italienischer Weißwein ist viel mehr als Pinot Grigio. Aus dem Piemont kommen weiche Weine aus Arneis, etwa der Roero Arneis von Mauro Sebaste. Aus den Marken kommt der straffe Verdicchio und aus Sizilien sonniger Grillo, etwa der 'Canto del Grillo' von Abbazia San Giorgio. Alle italienischen Weißweine ansehen.
Italienischer Rosé heißt Rosato: frisch, trocken und oft aus einheimischen roten Rebsorten. Probier den 'Calypso' Piemonte Rosato von Poggio aus Barbera. Alle Roséweine ansehen.
Italienischen Schaumwein kennen die meisten als Prosecco, etwa den Prosecco DOC Brut von Tenuta Polvaro. Der Unterschied zu Sekt: Prosecco kommt immer aus Nordostitalien und wird aus der Rebsorte Glera gemacht, Sekt kann aus vielen Ländern und Rebsorten stammen. Wer feinere Perlage sucht, wählt Franciacorta aus der Lombardei, mit zweiter Gärung in der Flasche, etwa den Franciacorta DOCG Brut von La Montina. Und dann gibt es Lambrusco: leicht prickelnden Rotwein aus der Emilia-Romagna, etwa den 'PURO!' Lambrusco Rosso.
Die wichtigsten Weinregionen Italiens
Das Piemont im Nordwesten ist das Land des Nebbiolo. Hier liegen Barolo und Barbaresco, aber auch der saftige Barbera, weißer Arneis, süßer Moscato d'Asti und der besondere Timorasso aus den Colli Tortonesi. Francone macht dort unter anderem einen Barbaresco und einen Barolo.
Die Toskana ist die Heimat des Sangiovese. Bekannt sind Chianti, Brunello di Montalcino und Vino Nobile di Montepulciano. Fattoria Lavacchio macht im Chianti Rufina den 'Cedro', Piombaia in Montalcino einen frischen Rosso di Montalcino.
Venetien rund um Verona und Venedig liefert Amarone, Valpolicella, leichten Bardolino vom Gardasee, Prosecco und viel Pinot Grigio. Cottini Marco macht dort einen weichen Bardolino und einen Corvina Verona.
Apulien, der Absatz des Stiefels, ist warm und sonnig. Hier wachsen Primitivo und Negroamaro, die volle, weiche Rotweine ergeben. Probier den 'Pepe Nero' Primitivo di Manduria von Vinicola Cicella oder den Negroamaro von Miali.
Die Marken und die Abruzzen an der Adriaküste sind bekannt für Verdicchio und Montepulciano, etwa den Montepulciano d'Abruzzo von Montali. Achtung: Montepulciano d'Abruzzo ist eine Rebsorte aus den Abruzzen, Vino Nobile di Montepulciano dagegen ein Sangiovese aus dem toskanischen Städtchen Montepulciano.
Trentino, Südtirol und die Lombardei in den Bergen bringen frische, elegante Weine. Im Veltlin macht Nera Vini aus getrocknetem Nebbiolo den 'Il Gheppio' Sforzato. Sizilien und Sardinien zeigen die sonnige, mediterrane Seite, von Grillo bis Vermentino.
Ebenfalls bekannt sind Gavi (Cortese) aus dem Piemont, Lugana (Turbiana) vom Gardasee und das Friaul mit seinen frischen Weißweinen.
Italienische Rebsorten
Italien hat Hunderte eigene Rebsorten. Das sind die bekanntesten:
- Nebbiolo: die Rebsorte von Barolo und Barbaresco. Hell in der Farbe, aber reich an Tannin, mit Rose, Kirsche und Teer. Probier den Langhe Nebbiolo von La Trava.
- Sangiovese: die Basis von Chianti und Brunello. Kirsche, Kräuter und frische Säure, etwa beim 'Antiche Vie' Chianti von Pietro Beconcini.
- Barbera: saftig und frisch, mit wenig Tannin. Ein unkomplizierter Rotwein zu jedem Essen, etwa der 'Namaste' Barbera d'Asti von Cordara.
- Primitivo: voll, weich und reif. Genetisch dieselbe Rebsorte wie der amerikanische Zinfandel.
- Pinot Grigio: die bekannteste weiße Rebsorte Italiens, leicht und frisch, etwa der Pinot Grigio DOC Venezia von Tenuta Polvaro.
- Arneis und Verdicchio: weiße Rebsorten mit mehr Körper, Blüten und einem leichten Bitterton, etwa der Verdicchio dei Castelli di Jesi von Marchetti.
- Glera: die Rebsorte des Prosecco. Moscato: aromatisch und oft leicht süß.
DOC, DOCG und IGT: was bedeutet das?
Auf einem italienischen Etikett siehst du fast immer eine Abkürzung, die etwas über die Herkunft sagt:
- DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita): die höchste Stufe, mit den strengsten Regeln. Zum Beispiel Barolo, Barbaresco, Chianti und Amarone della Valpolicella.
- DOC (Denominazione di Origine Controllata): Wein aus einem anerkannten Gebiet, nach dessen Regeln gemacht. Zum Beispiel Langhe, Bardolino und Prosecco.
- IGT (Indicazione Geografica Tipica), auch IGP: eine breitere regionale Angabe mit mehr Freiheit für den Winzer.
IGT sagt nichts über die Qualität. Viele Winzer wählen es bewusst, weil sie dann Rebsorten und Methode selbst bestimmen. So wurden die berühmten Super Tuscans einst als einfacher Tafelwein verkauft.
Amarone, Ripasso und Barolo: warum sind sie so besonders?
Amarone della Valpolicella wird aus Trauben gemacht, die nach der Lese monatelang getrocknet werden, vor allem Corvina, Corvinone und Rondinella. Das nennt man Appassimento. Die Trauben verlieren Wasser, wodurch der Wein voll, kräftig und reich wird, mit Noten von getrockneten Früchten und Schokolade. Probier den 'Ca Celeste' Amarone Classico von Ca Matta.
Valpolicella Ripasso ist der kleine Bruder: normaler Valpolicella, der ein zweites Mal auf den Schalen des Amarone gärt. So bekommt er mehr Körper und Geschmack, zu einem freundlicheren Preis. Sieh dir den Valpolicella Ripasso Superiore an.
Barolo wird aus 100% Nebbiolo gemacht und reift mindestens 38 Monate, davon mindestens 18 Monate im Holz. Ein Barolo Riserva reift noch länger. Das Ergebnis ist ein Wein, der jahrelang lagern kann und immer weicher wird, etwa der 'Ghé' Barolo Riserva von Mauro Sebaste.
Welcher italienische Wein passt zu welchem Gericht?
- Pizza und Pasta mit Tomatensoße: ein Chianti oder ein saftiger Barbera.
- Risotto, Trüffel und Pilze: ein Nebbiolo, Barbaresco oder Barolo.
- Schmorgerichte, Wild und gereifter Käse: ein Amarone oder ein voller Primitivo.
- Fisch, Meeresfrüchte und Antipasti: ein Pinot Grigio, Verdicchio oder Vermentino.
- Salami und Parmesan: ein trockener Lambrusco.
- Als Aperitif: ein Prosecco oder Franciacorta. Zum Dessert: ein Moscato d'Asti.
Wie wählst du einen guten italienischen Wein?
Der beste italienische Wein ist der, der zu deinem Geschmack passt. Magst du eleganten Rotwein wie Pinot Noir, dann wähle einen Nebbiolo oder Barbaresco. Magst du es voll und weich wie Merlot, probier einen Primitivo oder Amarone. Und trinkst du gern Chardonnay, wähle einen Arneis oder Verdicchio für mehr Körper.
Du suchst etwas Besonderes? Italien ist eine Schatzkammer für Naturwein und Orange Wine, etwa den 'Orange' Zibibbo von Abbazia San Giorgio auf Pantelleria. Mehr Inspiration findest du in 10 besondere Weine aus Italien.
Noch unsicher? Ein Probierpaket ist der einfachste Weg herauszufinden, was dir schmeckt. Mit dem Norditalien Probierpaket probierst du sechs Weine in einem Karton, und das Chianti Probierpaket zeigt dir das Chianti Rufina in all seinen Facetten. Auf der Suche nach einem exklusiven italienischen Wein für einen besonderen Moment? Dann schau dir den 'Galizja' Gattinara von Il Chiosso oder die Barolos aus der Langhe an.