Französischen Wein kaufen: alles, was du wissen musst
Für viele Weinliebhaber ist Frankreich das Land, in dem alles beginnt. Bordeaux, Burgund und Champagne sind Weltnamen. Bei ONWINE kaufst du französischen Wein direkt bei den Familienweingütern, die ihn machen. Kein Importeur, kein Zwischenhandel. So weißt du genau, woher dein Wein kommt und wer ihn gemacht hat, und der Winzer bekommt einen fairen Preis.
Auf dieser Seite findest du alle Weine aus Frankreich, die es bei ONWINE gibt, von einem weichen Côtes du Rhône für jeden Tag bis zu einem Grand Cru Champagner für einen besonderen Moment. Unten liest du, wie du den französischen Wein findest, der zu dir passt.
Französische Weinarten: rot, weiß, rosé und prickelnd
Französischer Rotwein hat viele Gesichter. Klassisch und kräftig aus Bordeaux, elegant und leicht aus Burgund und dem Beaujolais, voll und würzig von der Rhône und aus dem Languedoc. Alle französischen Rotweine ansehen.
Französischer Weißwein reicht von straff und mineralisch bis rund und aromatisch. Denk an Sauvignon Blanc aus Sancerre, Chardonnay aus Chablis und Riesling aus dem Elsass. Alle französischen Weißweine ansehen.
Französischer Rosé ist meist hell, trocken und frisch. Die Provence ist die bekannteste Rosé-Region, aber auch die Camargue und die Loire machen schönen Rosé, etwa den 'L'Esprit Rosé' von Mas de Rey und den 'Côtes Blanches' Sancerre Rosé von Nicolas Millet. Alle Roséweine ansehen.
Französischer Schaumwein ist Champagner, aber auch Crémant aus dem Elsass, aus Bordeaux und von der Loire.
Süßer französischer Wein kommt unter anderem aus Loupiac in Bordeaux und aus der Gascogne, etwa der 'Les essentielles' Blanc Doux von Domaine Herrebouc.
Die wichtigsten Weinregionen Frankreichs
Bordeaux ist das bekannteste Weinbaugebiet Frankreichs. Am linken Ufer der Gironde dreht sich vieles um Cabernet Sauvignon, am rechten Ufer um Merlot. Bordeaux Rotwein ist fast immer eine Cuvée. Vignobles Mallard macht unter anderem den Château La Croix Fourche Saint-Émilion, Maison Kavaklidere arbeitet in Castillon und Vignobles Darriet in Graves und Loupiac.
Champagne liegt im Nordosten, rund um Reims und Épernay. Kühles Klima und Kreideboden ergeben die berühmtesten Schaumweine der Welt. Champagne Hautbois, Champagne Bonvalet und Champagne François Secondé sind Familienhäuser aus Pévy, Pierry und Sillery.
Das Elsass liegt direkt an der deutschen Grenze. Hier steht die Rebsorte auf dem Etikett: Riesling, Gewürztraminer, Pinot Gris (Grauburgunder), Muscat und Pinot Noir. Domaine Gilg in Mittelbergheim macht unter anderem den Riesling Grand Cru Zotzenberg, Francois Braun in Orschwihr einen frischen Edelzwicker, eine Cuvée aus Elsässer Rebsorten.
Die Loire folgt dem längsten Fluss Frankreichs. Im Osten liegt Sancerre, wo Sauvignon Blanc straff und mineralisch wird. Richtung Atlantik folgen Chenin Blanc rund um Saumur und Muscadet rund um Nantes. Probier den Chenin AOC Saumur Blanc von Domaine des Ruaults oder den 'Les Schistes' Muscadet von Chon Frères.
Burgund ist das Land von Pinot Noir und Chardonnay, von Chablis im Norden bis zur Côte de Nuits. Domaine Desertaux Ferrand macht hier einen Bourgogne Pinot Noir und einen Premier Cru aus Nuits-Saint-Georges. Südlich davon liegt das Beaujolais, mit saftigem Rotwein aus Gamay. Chateau de Durette macht dort Weine aus verschiedenen Crus, etwa Morgon und Moulin-à-Vent.
Die Rhône hat zwei Seiten. Im Norden ergibt Syrah dunkle, pfeffrige Weine wie den Crozes-Hermitage von Domaine Luyton-Fleury, und Viognier den Weißwein aus Condrieu. Im Süden dominiert Grenache, mit Châteauneuf-du-Pape als bekanntestem Namen. Maison Safranier macht dort sowohl Rotwein als auch Weißwein.
Provence, Languedoc und Sud-Ouest zeigen die sonnige Seite Frankreichs. Mas de Rey und Maslauris machen Rosé und würzigen Rotwein, Domaine du Météore biodynamische Weine im Haut-Languedoc. Im Südwesten arbeitet Chateau Saint Louis in Fronton mit der lokalen Rebsorte Négrette, Domaine Herrebouc in der Gascogne. In den Alpen macht Domaine de Idylle frische Weine aus Savoyen, etwa den Cruet 'Alpine Jacquère'.
Französische Rebsorten
Cabernet Sauvignon und Merlot sind die Rebsorten von Bordeaux. Cabernet bringt Struktur und Noten von Cassis und Zeder, Merlot bringt Weichheit und runde, reife Frucht.
Pinot Noir, in Deutschland Spätburgunder, ergibt elegante, leichte Rotweine mit Kirsche und Himbeere. Er wächst in Burgund, im Elsass und in Sancerre und ist auch eine der Rebsorten des Champagners. Probier den Pinot Noir von Francois Braun aus dem Elsass.
Syrah und Grenache sind die Basis der Rhône und des Südens: Syrah dunkel und pfeffrig, Grenache warm und saftig. Probier etwa den Syrah von Cave Remoulins Fournes oder den 'Naturides' Syrah Vin Nature von Domaine du Météore.
Sauvignon Blanc ist frisch und straff, mit Zitrus und Stachelbeere. In Sancerre bekommt er eine mineralische Note.
Chardonnay kann straff und mineralisch sein wie in Chablis oder rund mit sanften Holznoten wie im Bourgogne Blanc. Er ist auch die Basis eines Champagners Blanc de Blancs.
Riesling, Gewürztraminer und Viognier sind die aromatischen weißen Rebsorten. Riesling ist straff und frisch, Gewürztraminer duftet nach Rose und Litschi, Viognier nach Aprikose. Probier den Viognier von Cave Remoulins Fournes.
Daneben hat Frankreich viele lokale Rebsorten: Gamay im Beaujolais, Chenin Blanc und Cabernet Franc an der Loire, Négrette in Fronton sowie Jacquère und Mondeuse in Savoyen.
Champagner und Crémant: was ist der Unterschied?
Champagner darf nur so heißen, wenn er aus der Champagne kommt. Die Perlage entsteht durch eine zweite Gärung in der Flasche, die Méthode traditionnelle. Ein normaler Champagner reift mindestens fünfzehn Monate im Keller, ein Millésime (Champagner aus einem Jahrgang) mindestens drei Jahre. Die wichtigsten Rebsorten sind Chardonnay, Pinot Noir und Meunier. Auf dem Etikett siehst du oft diese Begriffe:
- Blanc de Blancs: nur aus weißen Trauben, meist Chardonnay. Frisch und fein, wie der 'Kosmos' Brut Blanc de Blancs von Champagne Bonvalet.
- Blanc de Noirs: weißer Champagner aus roten Trauben. Voller und reicher, wie der 'La Loge' Blanc de Noirs Sillery Grand Cru von Champagne François Secondé.
- Brut, Extra Brut und Zéro Dosage: von trocken bis sehr trocken. Je weniger Zucker nach der Gärung zugegeben wird, desto straffer der Champagner, etwa der Zéro Dosage Intégral Grand Cru.
- Grand Cru und Premier Cru: Champagner aus den am höchsten eingestuften Dörfern.
Crémant wird auf dieselbe Weise gemacht, aber außerhalb der Champagne. Bekannt ist der Crémant de Bourgogne. Bei ONWINE findest du unter anderem Crémant d'Alsace von Domaine Gilg und Crémant de Bordeaux von Vignobles Mallard. Crémant ist meist günstiger als Champagner. Alle Champagner ansehen oder das Champagner Probierpaket wählen.
AOC, IGP und Grand Cru: was steht auf dem Etikett?
Französische Weine tragen eine Herkunftsbezeichnung auf dem Etikett. AOC (Appellation d'Origine Contrôlée), oder die europäische Variante AOP, bedeutet, dass der Wein aus einem abgegrenzten Gebiet stammt und dessen Regeln erfüllt, etwa welche Rebsorten erlaubt sind. IGP (Indication Géographique Protégée) ist weiter gefasst: Der Winzer hat mehr Freiheit bei Rebsorten und Stil. Vin de France lässt die meiste Freiheit. Dort findest du oft eigenwillige Weine wie den 'Carignides' Rouge von Domaine du Météore oder den 'Le Cata' Orange von Mas de Rey.
Grand Cru und Premier Cru bedeuten je nach Region etwas anderes. In Burgund geht es um die besten Weinberge, im Elsass um die Grand-Cru-Lagen und in der Champagne um die besten Dörfer. In Bordeaux ist Saint-Émilion Grand Cru eine eigene Appellation mit strengeren Regeln, etwa der 'Chateau Palatin' Saint-Emilion Grand Cru von Vignobles Palatin Guibert.
Welcher französische Wein passt zu welchem Gericht?
- Käse und Charcuterie: ein Beaujolais Cru oder ein Pinot Noir aus dem Elsass.
- Rind, Lamm und Schmorgerichte: ein roter Bordeaux oder ein Châteauneuf-du-Pape.
- Austern, Fisch und Meeresfrüchte: ein Muscadet, ein Sancerre oder ein Chablis.
- Würzige und asiatische Küche: ein Gewürztraminer oder ein Pinot Gris aus dem Elsass.
- Salate und Grillabende: ein trockener Rosé aus der Provence oder der Camargue.
- Als Aperitif: Champagner oder Crémant.
Wie wählst du einen guten französischen Wein?
Der beste französische Wein ist der, der zu deinem Geschmack passt. Magst du kräftigen, klassischen Rotwein, dann fang mit Bordeaux an. Suchst du einen leichten französischen Rotwein, dann wähle Pinot Noir oder einen Beaujolais wie den 'Les Charmes' Morgon. Magst du es voll und würzig, dann wähle die südliche Rhône oder das Languedoc, etwa den 'Le Météore' Rouge. Und trinkst du gern frischen Weißwein, probier Sancerre oder Muscadet. Achtest du darauf, wie der Wein gemacht wird, dann schau bei Biowein und Naturwein.
Noch unsicher? Ein Probierpaket ist der einfachste Weg herauszufinden, was dir schmeckt. Mit dem Frankreich Probierpaket probierst du sechs Weine in einem Karton, das Bordeaux Probierpaket Rot stellt die Klassiker nebeneinander und mit dem Beaujolais Probierpaket entdeckst du die Crus des Beaujolais. Auf der Suche nach etwas Besonderem? Dann schau dir die besonderen Weine aus Frankreich an.